Montag, 2. April 2012

Doch wähle ich den Schlaf

(c) Janine L. Thun

Bin voll Neid
auf all jene, deren Schlaf den Frieden schenkt
Nacht um Nacht sinke ich nieder
und fütter das Monster in mir

still ist´s um uns
fast friedlich mag es manch himmlich ahnungsloser Seele erscheinen
doch der Himmel ist fern
das Einzige was mich am Auftauchen hindert
ist die Angst vor den gezählten Stunden des Tages
und ihrer Frist bis neue Träume mich verwirren

vielleicht schlafe ich noch ein wenig
um dem Tag die Zeit zu stehlen
und mit ihr all die Macht
die sie dort Oben haben könnt.

(ANNA)

Sonntag, 1. April 2012

Nur ein Teil von Dir

(c) Janine L. Thun

Wandle umher
durch die Welt, die mich erschuf
erblicke scheinbare Nichtigkeiten
atme sie tief in mich ein 
und sie werden zu Kleinigkeiten

und plötzlich
mitten im Regen
mitten im Nirgendwo
spüre ich den Sinn darin
den Sinn in mir

salzige Tränen wandeln sich 
in endlose Meere
fühle mich unendlich reich
als kleines Teil des großen Ganzen
als Teil von Dir.

(ANNA)