(c) Janine L. Thun
Bin voll Neid
auf all jene, deren Schlaf den Frieden schenkt
Nacht um Nacht sinke ich nieder
und fütter das Monster in mir
still ist´s um uns
fast friedlich mag es manch himmlich ahnungsloser Seele erscheinen
doch der Himmel ist fern
das Einzige was mich am Auftauchen hindert
ist die Angst vor den gezählten Stunden des Tages
und ihrer Frist bis neue Träume mich verwirren
vielleicht schlafe ich noch ein wenig
um dem Tag die Zeit zu stehlen
und mit ihr all die Macht
die sie dort Oben haben könnt.
(ANNA)

